Über mich

Als im Jahr 2015 bei mir Rheumatoide Arthritis diagnostiziert wurde,

war ich, vermutlich wie die meisten, die zum ersten Mal mit einer "unheilbaren" Krankheit konfrontiert werden, total schockiert.

IMG-20220924-WA0007.jpg
Ein Mädchen fühlt sich traurig

Ich war zu diesem Zeitpunkt gerade mal 37 Jahre alt und dachte, das müsse ein Irrtum meines Orthopäden sein. Leider bestätigte sich der Befund, als ich kurz darauf einen Rheumatologen aufsuchte. Anfangs sah ich keine Alternativen, da ich mich nie zuvor in meinem Leben mit meiner Gesundheit beschäftigt hatte. Also tat ich, was wohl die meisten in dieser Situation getan hätten, ich begann Medikamente zu nehmen (anfangs Voltaren Resinat, kurz darauf MTX & Cortison). Ich fühlte mich nicht besonders wohl dabei, vor allem, als mein Körper mit diversen Nebenwirkungen reagierte... 

Haarausfall, Magen- & Darmbeschwerden, Gewichtszunahme, Hautprobleme und Übelkeit, um nur einige zu nennen. Ganze 6 Monate fand ich mich damit auch ab, bis zu dem Tag, da das Universum meine Freundin Sissy nach fast 20 Jahren zurück in mein Leben brachte. Aber dazu später mehr.

Nun, ich glaube schon lange nicht mehr an Zufälle und wenn ich zurückblicke, erkenne ich, dass es wohl unausweichlich war, dass mich diese Krankheit ereilte. Ich lebte bis dahin nicht besonders gesund, im Gegenteil. Ständige Nachtarbeit, ungesundes Essen und Trinken, kein Sport und zu viel Alkohol und Zigaretten bestimmten meinen Alltag.

Ein paar Jahre zuvor war mein Freund mit nicht einmal 43 Jahren an Depressionen und einer daraus resultierenden Alkoholsucht gestorben.

Dies und natürlich die ständigen Schmerzen in den Gelenken brachten mich dazu, mein bisheriges Leben zu überdenken und ich beschloss, es radikal zu ändern. 

Den entscheidenden letzten Wink vom Universum bekam ich, als eine damalige Arbeitskollegin und Freundin unseren lang geplanten Irland Urlaub absagte und mir von dem Moment an bei Facebook ständig neue Posts von Sissy präsentiert wurden, in denen es vorwiegend um Fernweh, Urlaub oder Irland ging. Das kann kein Zufall sein, schoss mir durch den Kopf und ich kontaktierte sie umgehend.

Kurz darauf saßen wir im Taxi zum Flughafen und schnatterten ausgelassen, als wären gerade mal ein paar Tage und nicht fast 20 Jahre seit unserem letzten Treffen vergangen. Da war sofort wieder diese Vertrautheit und ein Gefühl von Verbundenheit und sie konfrontierte mich mit Themen, die ich zuvor zwar als interessant empfunden, mit denen ich mich aber nicht weiter beschäftigt hatte. Als dann noch meine letzte Ampulle MTX zerbrach und ich keine Gelegenheit bekam, ein neues Rezept zu besorgen, wusste ich, dass das Schicksal sein musste. Das Universum hatte dafür gesorgt, dass ich aufhören musste, mir die wöchentliche Giftspritze zu verpassen und von hier an änderte sich mein Leben von Grund auf. 

image.png
Beim Malen

Ich entdeckte meine Spiritualität, habe seither unentwegt an meiner Selbstliebe und meinem Selbstwert gearbeitet und unzählige Hörbücher zu diesem und anderen Themen gehört. Alles was mich meiner Gesundheit näher brachte, habe ich regelrecht verschlungen und tue es heute noch. Ich habe meine Ernährung umgestellt, ich trinke keinen Alkohol und rauche nicht mehr, bewege mich regelmäßig, mache Heilfastenkuren und genieße mein Leben in vollen Zügen. Es fällt mir nicht schwer das für mich und meinen Körper zu tun, da er es mir mit weniger oder gar keinen Schmerzen dankt, obwohl ich außer bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln keine oder nur gelegentlich Medikamente nehme.

Irgendwann hatte ich das Verlangen, meine Geschichte zu erzählen und ich bildete mich weiter fort, um früher oder später auch anderen Betroffenen helfen zu können.

Durch meine Spiritualität konnte ich die Frage nach dem "Warum bin ich eigentlich hier" und "Was erfüllt mich und macht mich wirklich glücklich" endlich beantworten. Seither bin ich absolut lebensbejahend und positiv. 

Freunde beschreiben mich als eine aufgeweckte und quirlige Frohnatur und ich bin wirklich für jeden Spaß zu haben. Selbst bezeichne ich mich gern als GLÜXpilzin, weshalb meine beiden Firmen auch den Namen GLÜXbringer und GLÜXatelier tragen.

Ich liebe es Zeit mit meinen Freunden und der Familie zu verbringen. Musik und Tanzen gehören zu meinen Hobbys und es macht mich unwahrscheinlich glücklich, im Wald Pilze zu suchen. Allgemein die Natur und Tiere lassen mein Herz höher schlagen und ich unternehme regelmäßig Kurztrips in die schönsten Metropolen Europas und besuche die aufregendsten Orte unserer Erde. In meiner Freizeit mache ich regelmäßig Yoga, besuche Konzerte und Festivals, gehe ins Theater und Musicals. Natürlich male ich leidenschaftlich gern, am liebsten jedoch mit dem Spachtel. Meine Lieblingskünstlerin ist Sandra Rauch. Seit 2019 bin ich bei ArtNight als Freelancer tätig, außerdem gebe ich mit meiner Freundin und Kollegin Sissy Kalmutzke Workshops u.a. zum Thema "Lebenskompetenz trifft Kreativität".

Als selbsternannte GLÜXbringer helfen wir beispielsweise Menschen dabei, Ihren Zweck der Existenz und somit den Weg in ein erfüllteres Leben zu finden. Ich glaube daran, dass wir ganz viel in uns heilen können, wenn wir erkennen, was sich unsere Seele wünscht. Oft ist Schmerz und Krankheit nur ein Signal, dass in unserem Leben irgendetwas schief läuft. Der Weckruf wird immer lauter, je länger wir ihn ignorieren und das ist auch gut so. Wir sollten als ersten lernen, diesen Schmerz anzunehmen und versuchen, dankbar zu sein, dass er da ist. Denn nur dann können wir auch erkennen, wo der Ursprung einer Krankheit liegt und beginnen zu heilen. Du allein hast es in der Hand, dein Leben zu ändern und deine Gesundheit neu zu kreieren. Ich gebe dir die Werkzeuge dafür in die Hand, die ich selbst ausprobiert und für zielführend erachtet habe.

Ich freue mich darauf, einen Teil Deines Weges

gemeinsam mit Dir zu gehen!

Heilende Grüße

Deine Sandra

Wald