Rheumatoide Arthritis

Natürliche Maßnahmen

Rheumatoide Arthritis ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Gelenke. Meist werden nebenwirkungsreiche Medikamente verordnet. Natürliche Maßnahmen können jedoch ganz massiv die Entzündungen reduzieren und die Beschwerden lindern. Überprüfe als erstes Deine Lebens- und Ernährungsweise, denn sobald Du hier Änderungen vornimmst, wird das Rheuma oft merklich besser. Auch wenn Dich kaum ein Arzt darauf aufmerksam machen wird, so gibt es natürliche Maßnahmen, mit denen sich Dein Rheuma lindern lassen kann. Diese Maßnahmen kann man testen, BEVOR man zu Medikamenten greift.

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Rheumatoide Arthritis

Bei Rheuma können natürliche Maßnahmen helfen

Rheuma betrifft viele Menschen – ganz gleich, ob jung oder alt, wobei ältere Menschen natürlich ungleich häufiger zu den Rheumatikern zählen. Rheumatische Erkrankungen zeichnen sich durch einen ziehenden, reißenden Schmerz aus. Dazu gehören beispielsweise

  1. die Arthrose (aus der Gruppe der degenerativen, also verschleißbedingten rheumatischen Erkrankungen),

  2. die rheumatoide Arthritis (aus der Gruppe der entzündlichen und autoimmunbedingten rheumatischen Erkrankungen),

  3. der Lupus erythematodes (aus der Gruppe der sog. Kollagenosen (= Bindegewebserkrankungen)),

  4. die Gicht (aus der Gruppe der Stoffwechselerkrankungen)

  5. die Fibromyalgie

  6. und bis zu 400 weitere Erkrankungen.

Ganzheitliche Maßnahmen eigenen sich für jede rheumatische Erkrankung

Die rheumatoide Arthritis ist wohl jene rheumatische Erkrankung, die am weitesten verbreitet ist.
Ganzheitliche Maßnahmen behandeln jedoch selten eine ganz bestimmte Erkrankung. Sie stärken vielmehr den Organismus auf eine Weise, dass er selbst wieder zu seinem gesunden Gleichgewicht finden und eigenständig die jeweilige Krankheit besiegen oder lindern kann. Daher ist die Umsetzung fast aller nachfolgenden Maßnahmen bei jedweder rheumatischen Erkrankung äußerst vielversprechend!

Was sind die Ursachen Rheumatischer Erkrankungen

Wie immer, so verhält es sich auch beim Rheuma so, dass es sehr viele in Frage kommende Ursachen gibt. Meist sind es mehrere Ursachen gleichzeitig, die miteinander kombiniert die Entwicklung des Rheumas auslösen. Ja, schon der Verlauf der Kindheit beeinflusst das Risiko, irgendwann einmal Rheumatiker zu werden. Im folgenden Abschnitt werden einige mögliche Ursachen aufgezeigt.

Quelle: ZDG - Zentrum der Gesundheit

Frühes Abstillen begünstigt Rheuma

Forscher der Harvard Medical School stellten beispielsweise fest, dass Menschen, die länger als 12 Monate gestillt wurden, im späteren Leben seltener Rheuma bekommen als jene, die nur kurz oder gar nicht Muttermilch erhielten.

Auch hormonelle Faktoren in der Jugend können offenbar entscheidend sein. So gaben dieselben Wissenschaftler an, dass ein frühes Eintreten der ersten Menstruation das Rheumarisiko erhöhen kann. Zu einer verfrühten Menstruation wiederum kann sowohl ein Übergewicht als auch eine Belastung mit Weichmachern aus Kunststoffen führen (BPA), wobei letzteres gleichzeitig ein Übergewicht begünstigt. Achten Sie also schon bei Ihren Kindern auf ein gesundes Körpergewicht und meiden Sie Plastik und Kunststoffe, wo immer es möglich ist, z. B. bei Lebensmittelverpackungen und natürlich bei Schnullern, Babyflaschen und Spielzeug.

Quelle: ZDG - Zentrum der Gesundheit

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Magenschmerzen

Ein kranker Darm kann Rheuma verursachen

Es ist bekannt, dass bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn) oft gleichzeitig auch entzündliche rheumatische Erkrankungen vorliegen. Auch ergaben Untersuchungen der Darmflora von Rheumatikern, dass deren mikrobielle Zusammensetzung sowohl von derjenigen gesunder Personen abweicht als auch ein deutlich entzündungsförderndes Potential aufweist. Es bestehen also unleugbare Zusammenhänge zwischen der Darmgesundheit und der Gelenkgesundheit.

Da es sich bei der Arthritis um eine Autoimmunerkrankung handelt, spielt die Darmgesundheit hier sogar eine ganz besonders wichtige Rolle. Denn wenn die Darmschleimhaut aufgrund falscher Ernährung, Stress, Medikamente etc. durchlässig wird, dann kann dieser Zustand den unerwünschten Autoimmunprozess regelrecht triggern.

Man spricht vom sog. Leaky-Gut-Syndrom (zu Deutsch "Durchlässiger-Darm-Syndrom"): Die Darmschleimhaut und die auf ihr siedelnde Darmflora stellen normalerweise eine natürliche Barriere für Schadstoffe, unvollständig verdaute Nahrungsbestandteile (z. B. Eiweisse) und giftige Stoffwechselendprodukte dar, während Vital- und Nährstoffe ungehindert passieren können.

Wird der Darm durch ungesunde Ernährung und/oder Medikamente irritiert, nehmen Gärung und Fäulnis überhand, Pilze siedeln sich an und die Darmflora wird gestört.

Eine gestörte Darmflora jedoch kann nicht mehr ihre ursprüngliche Aufgabe (Schutz der Darmschleimhaut) wahrnehmen, woraufhin pathogene Keime sowie Toxine und unverdaute Proteine die Darmschleimhaut passieren und jetzt Allergien und Autoimmunprozesse auslösen können. Eine Darmsanierung und der Aufbau einer gesunden Darmflora ist folglich auch bei einem Rheuma eine essentielle und ursachenorientierte Massnahme, um die ursprüngliche Darmgesundheit wieder herzustellen.

Milch- und Fleischverzehr kann Rheuma begünstigen

In einer Studie vom Januar 2018 konnte gezeigt werden, dass Menschen, die eine genetische Veranlagung für Arthritis aufweisen, besonders dann gehäuft auch tatsächlich an Arthritis erkranken, wenn Sie sich durch Milch- und/oder Fleischverzehr mit einem bestimmten Bakterium – dem sog. MAP-Bakterium – infiziert hatten.

Quelle: Zentrum der Gesundheit

Weitere mögliche Ursachen von Arthritis und rheumatischen Erkrankungen

Weitere mögliche Ursachen bzw. Risikofaktoren für die Entstehung einer Arthritis sind:

  1. ein Vitamin-D-Mangel,

  2. ein Mangel anderer Vitalstoffe,

  3. eine allgemein ungünstige Ernährung,

  4. Nahrungsmittelunverträglichkeiten,

  5. Stress,

  6. eine chronische Übersäuerung,

  7. Schilddrüsenprobleme,

  8. Hormonstörungen,

  9. Rauchen,

  10. Alkoholkonsum,

  11. eine Belastung mit Schwermetallen etc.

Quelle: Zentrum der Gesundheit

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